Jealousy
Uraufführung
Performance von CHRISTINE GAIGG / 2ND NATURE im Funkhaus Wien
Eifersucht ist eine Gefühlslage, die lieber verschwiegen und verleugnet als nach außen getragen wird. Trotzdem betrifft sie alle auf die eine oder andere Weise, vor Eifersuchtsprozessen, Machtdynamiken, Besitzansprüchen oder Verlustängsten ist niemand völlig gefeit. Jealousy nimmt diese Ausgangslage wörtlich und setzt die Performance nicht als theatrale Darstellung vor ein Publikum, sondern lässt sie als intime Versuchsanordnung sich mitten im Publikum entfalten, wie auch schon das Vorläuferprojekt polymono (Premiere ImPulsTanz Festival 2024). Diese "Choreografie der Nähe" bindet die Sinne, die Körper und die psychologischen Agenden der Zuschauenden aktiv mit ein; an einem Ort, dessen ursprünglich für akustische Übertragung hermetisch abgeschlossenen Räume dafür geöffnet und gemeinsam mit dem Publikum bespielt werden.
mit Manuela Deac, Samuel Feldhandler, Christine Gaigg, Anna Prokopová, Juliane Werner, Frank Willens
Raum und Licht: Philipp Harnoncourt
Sounddesign und Musik: Peter Plessas
Kostüm: Dorothea Nicolai
Dramaturgische Beratung: Wolfgang Reiter
Tontechnik: Niklas Esterbauer
Produktionsleitung: Lisa Ertl
PR: Eva Trötzmüller / art:phalanx
Grafik: Martina Gaigg
27./28./29.November 2025, 19 Uhr 30
Funkhaus Wien / Radiohall
Argentnierstraße 30A, 1040 Wien
Infos und Tickets
Jealousy is an emotion that people prefer to conceal and deny rather than express openly. Nevertheless, it affects everyone in one way or another; no one is completely immune to jealousy, power dynamics, possessiveness, or fear of loss. Jealousy takes this premise literally and does not present the performance as a theatrical performance in front of an audience, but rather allows it to unfold as an intimate experiment in the middle of the audience, as was the case with the predecessor project polymono (premiere at ImPulsTanz Festival 2024). This “choreography of proximity” actively involves the senses, bodies, and psychological agendas of the audience in a place whose rooms, originally hermetically sealed for acoustic transmission, are opened up for this purpose and used together with the audience.