TRIKE: Biografien der Beteiligten

Christine Gaigg

Geboren 1960 in Linz. Studium der Philosophie und Linguistik in Wien, Tanzausbildung an der School for New Dance Development in Amsterdam. Freischaffende Choreografin, u.a. Sacre Material (2000) Österreichischer Tanzproduktionspreis; ten2hundred (2001) zur Eröffnung des Tanzquartiers Wien; how to be tool (2002) Solo für Milli Bitterli; GO 7 (2003) Solo für Ingrid Reisetbauer; ADEBAR / KUBELKA (2003) Koproduktion mit TQW in Kooperation mit der Viennale, unter Einbindung von Filmemacher Peter Kubelka. TRIKE spring, summer, winter in Wien und Zürich, 2004. Lehrauftrag für Performance Theorie am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Wien.

 

Bernhard Lang

Geboren 1957 in Linz. Studium der Philosophie, Germanistik, Klavier, Jazzarrangement und Komposition. Musiktheaterprojekt Das Theater der Wiederholungen mit Xavier le Roy 2003. TRIKE spring, summer, winter in Wien und Zürich, 2004. ODIO MOZART / I HATE MOZART, Musiktheater in zwei Akten, Libretto: Michael Sturminger, WIENER MOZARTJAHR 2006. Lebt als freischaffender Wiederholungskünstler in Wien.

 

Tänzerinnen // SchauspielerInnen

Marianne Hamre

Geboren 1972 in Bergen, Norwegen. 1996 – 2000 Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar, Wien. 1998 und 1999 Gastengagements bei den Wiener Festwochen. 2000 – 2004 Engagement am Landestheater Linz. Arbeiten u. a. mit Luc Bondy, Klaus Maria Brandauer, Albert Lang und Ingo Kerkhof. Seit September 2004 Ensemblemitglied im Theater am Neumarkt in Zürich.

 

Barbara Motschiunik

Ausbildung zur zeitgenössischen Tänzerin und Tanzpädagogin am Bruckner Konservatorium in Linz. Danceweb Stipendium 1998 und 2000; Coaching Project mit John Jasperse 1999. Sie tanzte u.a. mit Andrea Sonnberger, Lawine Torrén, Cataracts, cy.ancal, Editta Braun Company, Helena Golab, Dance Energy (Micha Purucker), Charles Linehan Dance Company und 2nd Nature Dance Group.

 

Virginie Roy-Nigl

Die gebürtige Französin studierte am Conservatoire National Supérieur de Danse von Lyon. Sie war Tänzerin und Assistentin u.a. bei Projekten von Daghda Dance Company, Compagnie Yvann Alexandre, Compagnie Sweet Move-Laurence Levasseur. Die diplomierte Tanzpädagogin unterrichtete in den C.C.N.d’Orléans von Joseph Nadj. In Österreich trat sie zuletzt bei den Bregenzer Festspielen, der Volksoper Wien und dem Tanz Atelier Wien auf sowie in der Oper Carmen in der Regie von Andrea Breth. Sie unterrichtet seit September 2004 in der Ballettschule der Wiener Staatsoper und an der Privatschule „Spirale“ zeitgenössischen Tanz.

 

Leopold von Verschuer

Geboren 1961 in Brüssel, Belgien. 1986 – 1993 Engagement am Theater an der Ruhr, Mülheim. 1986 – 2004 Arbeiten am Stadttheater Bonn, Theater Basel, Sophiensæle Berlin, Hebbeltheater Berlin, Theatre National de la Colline, Paris, Festival d’Avignon, Volkstheater Wien, steirischer herbst, Graz, FFT Düsseldorf, etc. 1998 Gründung des "Theatre Impossible" in Köln als "Plattform für Unmögliches", im Zuge dessen eigene Regiearbeiten. Auszeichnungen: Übersetzerpreis Theatertransfer 1999, Bremer Übersetzerpreis 2001, Festivalpreis »Theaterzwang« 2000 und 2002. Arbeiten mit Valère Novarina, dessen Texte er ins Deutsche übersetzt, Essays in Theater der Zeit, Zusammenarbeit mit Álvaro García de Zúñiga; Roberto Ciulli, Michael Dick, Tina Lanik u. a. Seit September 2004 Ensemblemitglied im Theater am Neumarkt in Zürich.

 

Veronika Zott

Studierte in London. Arbeitete als Tänzerin für D.Aschwanden, A.Bearvouts, M.Bitterli, Ch.Gaigg, T.Kampe, N.Roussel, I.van Bruystegem, J.Wanunu in Belgien, London und Wien. Förderung: danceweb 2000. Sie investiert viel in WOLV, Performancearbeiten, sowie in die Kollaboration mit Tomato. Eine Dokumentation dessen finden Sie unter www.visualartproyektil.org update under constant progress.

 

Musiker

Dimitrios Polisoidis

Geboren 1961 in Thessaloniki. Violinstudium bei Dany Dossiou in Griechenland und Christos Poyzoides in Graz, Violastudium bei Herbert Blendinger. 1989–1993 war er Stimmführer der Bratschen im Philharmonischen Orchester in Graz. 1993 wurde er Mitglied des Klangforum Wien sowie von dessen Streichquartett (Tetras Quartett). Seit 1993 spielt er mit dem Trio Dahinden Kleeb Polisoidis. Dimitrios Polisoidis beschäftigt sich hauptsächlich mit Neuer Musik und wirkt bei experimentellen Improvisationsgruppen mit. Seit 1995 arbeitete er als künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter am Elektronischen Institut der Musikuniversität in Graz (IEM Graz) mit Peter Ablinger, Bernhard Lang, Robert Höldrich, Roland Dahinden und Wilfried Ritsch an Liveelektronik-Projekten zusammen. Solistische Auftritte mit dem Orchestre des Pays de Savoie, Tonhalle Zürich, RSO Wien, Ensemble Varianti Stuttgart u. a. CD-Einspielungen bei hatART (Basel), Klangschnitte (Graz), mode rec (N.Y.)

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